In eigener Sache

digihub gewinnt Aus­schreibung für das Scale-up.NRW-Programm

NRW soll bis 2025 zu den Top 10 der Startup-Regionen Europas gehören. Um dieses Ziel zu erreichen, veröffentlichte das NRW-Wirtschafts- und Digitalministerium im Februar 2021 eine europaweite Ausschreibung für ein Scale-up-Förderprogramm. Wir freuen uns sehr, denn: Klemens Gaida und Peter Hornik haben mit dem digihub die Ausschreibung für sich entschieden!

Scale-ups sind reifere Startups. Sie sind bereits im Markt, haben zahlende Kunden, ihr Team wächst. Sie haben die erste VC-Finanzierung in der Tasche und stehen vor ihrer Inter­nationa­lisierung. Insgesamt steht bei ihnen die Skalierung im Fokus.

Eine vom Wirtschafts- und Digital­ministerium Nordrhein-Westfalen bei „Startup Genome“ 2020 in Auftrag gegebene Analyse „The Rhineland Ecosystem: Vision 2025“ zeigte: In Sachen Scale-ups hat NRW dringenden Nachholbedarf. Daher veröffentlichte das Ministerium im Februar 2021 eine europaweite Ausschreibung für ein Scale-up-Förderprogramm in NRW. Dieses Programm soll jährlich 10 bis 20 der besten Scale-ups aus NRW unterstützen.

Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland – Erfahrener Matchmaker und Accelerator

Unsere 1stMOVER-Geschäftsführer Klemens Gaida und Peter Hornik haben sich mit dem Digital Innovation Hub Düsseldorf / Rheinland – kurz digihub für die Durchführung des Scale-up.NRW-Programms beworben. Beide leiten seit 2016 den digihub zusätzlich zu ihrer Tätigkeit bei 1stMOVER. Der Innovations-Hub wird gefördert vom Land NRW, von der Stadt Düsseldorf und weiteren Gesellschaftern sowie unterstützt von vielen Unternehmen, IHKs und Wirtschaftsförderungen aus dem Rheinland. Der digihub ist inzwischen ein erfolgreiches Open-Innovation-Center und arbeitet als Ecosystem-Matchmaker zwischen verschiedenen Marktakteuren. Als Accelerator fördert der Hub Startups und Spinoffs von Unternehmen und Hochschulen. Mit dem Accelerator-Programm Ignition hat der digihub bis heute mehr als 60 frisch formierte Startup-Teams von der Ideenvali­dierung über das Rapid Prototyping bis zum Markteintritt mit 1,5 Millionen Euro gefördert. Zusammen mit 40 weiteren Accelerator und Inkubatoren, die alle im Portal www.accelerate.nrw versammelt sind, hat der digihub in den letzten fünf Jahren viele neue Startups in NRW hervorgebracht. Mehr als 2000 Startups gibt es heute in NRW. Die aktuelle Herausforderung besteht darin, Quantität in Qualität zu verwandeln, d.h. aus den vielen jungen Startups auch möglichst viele erfolgreiche und große Unternehmen zu machen – im besten Fall neue „Einhörner“ hervorzubringen.

Was muss ein Scale-up-Förderprogramm leisten? digihub führt Umfrage durch

Für die Bewerbung wurde eine große Umfrage mit 30 reiferen Startups im Rheinland durchgeführt. Die Umfrage „Digital Scale-ups im Rheinland“ hatte zum Ziel, genau zu erfahren, was die Herausforderungen, Bedürfnisse und Anforderungen an ein Scale-up-Förderprogramm sind.

Herausforderungen Digital Scale-ups
Grafik 1: In der Umfrage „Digital Scale-ups im Rheinland“ wurden die teilnehmenden Scale-ups zu ihren größten Herausforderungen befragt: Den Spagat zwischen operativem Geschäft und strategischer Entwicklung sowie die Personalbeschaffung nannten fast die Hälfte der Befragten.
Maßnahmen Unternehmenswachstum
Grafik 2: Über die Hälfte der Befragten wünschen sich ein Top-Mentoren-Programm zur Unterstützung ihres weiteren Wachstums.

We are the winner: Die digihub-Bewerbung überzeugt

Nach mehrwöchiger, umfassender Konzepterstellung und Partnerfindung für die Bewerbung um die Durchführung des Scale-up.NRW-Programms haben sich Klemens Gaida und Peter Hornik mit dem digihub und dem Konsortialpartner German Entrepreneurship gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt.

Scale-up.NRW
Grafik 3: Anspruch von digihub und German Entrepreneurship: Individualisierte Skalierungspfade für Start-ups aus NRW als ein zentraler Beitrag, um das NRW-Startup-Ökosystem in Europas Top-10 zu etablieren.

Jetzt beginnt die Setup-Phase für die verschiedenen, eng miteinander verzahnten Module des Programms, die von den Startups individuell für ihre weitere Skalierung genutzt werden können:

  • Top-Mentoring für Strategie­be­ratung, Expertencoaching und als „Türöffner“ zu Industrie und Investoren
  • Seminare und Workshops zu den speziellen Skalierungs­heraus­forderungen der Startups
  • P2P-Learning-Formate für den Austausch und die Netzwerkbildung unter den Startups
  • Unterstützung der Inter­nationa­lisierung der Scale-ups in anderen Ländern vor Ort
  • Internationale VC-Aktivierung für weitere Wachstums­finanzierungen

Im Frühjahr 2022 startet der erste sogenannte „Batch“ mit den zehn bis 20 besten Scale-ups aus NRW. Danach wird es in einem jährlichen Rhythmus weitere Batches geben. In zwei bis drei Jahren sollen aus der Gruppe der Teilnehmenden die ersten Einhorn­kandidaten entstehen.

Am 11. Oktober hat eine Presse­konferenz mit NRW-Wirtschafts­minister Pinkwart zum offiziellen Startschuss für das Scale-up.NRW-Programm stattgefunden.

Die Programmdurchführung von Scale-up.NRW ist eine große Ehre und Verantwortung für Klemens Gaida und Peter Hornik, beide freuen sich riesig über das ihnen entgegen­gebrachte Vertrauen. Insbesondere freuen sie sich neben der Startup-Betreuung auf die Zusammenarbeit mit vielen Partnern der Startup-Szene in NRW, Deutschland und weltweit.